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Cafe, Breakfast & Brunch Restaurant

Café Mozart

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48632 people have been here

address

Albertinaplatz 2 Vienna, Austria

hours

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08:00 - 00:00

price rate

$$$$

public transit

Metro: U1/ U2/ U4: Karlsplatz
Tram: D/ 1/ 2: Karlsplatz

Metro: U1 & U3: Stephansplatz

about

1994 von der Familie Querfeld ĂŒbernommen, diese renovierte es und hauchte ihm wieder den traditionsreichen Geist eines Wiener Kaffeehauses ein.

story

Das Café Mozart - Kaffeehausstandort seit 1794

Am heutigen Standort des CafĂ© Mozart befand sich Jahrhunderte lang das BĂŒrgerspitalzinshaus - ein zwischen Lobkowitzplatz, KĂ€rntnerstraße und Gluckgasse gelegener GebĂ€udekomplex – der auf ein 1305 von Rudolf III. gestiftetes Nonnenkloster und Spital zurĂŒckgeht. 1783 bis 1790 erfolgte der Umbau des BĂŒrgerspitals in ein gewaltiges Zinshaus (10 Höfe, 20 Stiegen, 220 Wohnungen, zahlreiche GeschĂ€fte). Die prominentesten Mieter waren Ferdinand Raimunds Vater, Franz Grillparzer und Johann Emanuel Schikaneder (Librettist der Zauberflöte).

Apropos Zauberflöte: 3 Jahre nach Mozarts Tod eröffnete ein gewisser Georg Pöhlein im BĂŒrgerspitalzinshaus ein CafĂ©. Dieses wurde 1825 von Simon Corra ĂŒbernommen, der hier den ersten klassischen Schanigarten Wiens mit Tischen, StĂŒhlen und KĂŒbelpflanzen errichtete. 1840 erfolgte eine NeuĂŒbernahme: Das Kaffeehaus trug von da an den Namen des neuen Besitzers - nĂ€mlich CafĂ© Katzmayer - und war ein Treffpunkt fĂŒr Journalisten, Schauspieler und Literaten.

Im Zuge der Stadterneuerung wurde das BĂŒrgerspitalzinshaus zwischen 1873 und 1883 abgebrochen (1882: Abbruch des Kaffeehauses), auf seinem Areal entstanden eine Reihe neuer HĂ€user sowie die Tegetthoffstraße, die FĂŒhrich- und Maysedergasse. In dem neu errichteten Haus Ecke Maysedergasse und Albertinaplatz eröffnete in Nachfolge des „Katzmayer” wieder ein Lokal, das 1929 den Namen CafĂ© Mozart erhielt.

In diesem Jahr wurde es von der Familie Hornik ĂŒbernommen, die es bis 1985 fĂŒhrte. Danach erwarb eine japanische Kaufhauskette das CafĂ© Mozart. 1994 ĂŒbernahm schließlich die Familie Querfeld das Kaffeehaus, renovierte es und hauchte ihm wieder den traditionsreichen Geist ein, der fĂŒr ein echtes Wiener CafĂ© typisch ist. FĂŒr gediegene Kaffeehauskultur sorgt die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Andrea Winkler (geborene Querfeld).

Wie sehr das CafĂ© Mozart mit der Geschichte Wiens verknĂŒpft ist, zeigt auch die Tatsache, dass es in dem legendĂ€ren Film „Der dritte Mann” (Hauptdarsteller: Joseph Cotton und Orson Welles, Regie: Carol Reed) eine Rolle spielte. FĂŒr dieses 1948 gedrehte StĂŒck Filmgeschichte schrieb der britische Schriftsteller Graham Greene das Drehbuch. Er wohnte 1947 in Wien im Hotel Sacher und liebte es, seinen Kaffee im CafĂ© Mozart zu genießen.

Diese Vorliebe schlug sich auch im Drehbuch nieder, in der er eine Szene im Schanigarten des CafĂ© Mozart spielen ließ. Aber nicht nur Graham Greene, sondern auch Anton Karas, der die weltberĂŒhmte Titelmusik fĂŒr den „Dritten Mann” schrieb, war vom „Mozart” so angetan, dass er einen „CafĂ© Mozart Walzer” komponierte.

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